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Aktuelles & Kurzmeldungen

Lesen Sie auch: Sitzungen der Kirchenpflege

 

 

Update: Neubesetzung von Pfarrstellen

Juni 2026

 

Bis im Sommer 2027 müssen zwei Pfarrstellen neu besetzt werden. Es handelt sich zum einen um die Nachfolge von Michael Wiesmann und zum anderen um jene von Dagmar Bujack, die im Juli 2027 pensioniert wird. 

 

Die beiden Pfarrstellen sollen im 3. Quartal 2026 ausgeschrieben und im 1. oder 2. Quartal 2027 beziehungsweise im 3. Quartal 2027 besetzt werden. Die Aufteilung der Pensen und die Stellenprofile werden gegenwärtig von einer Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit einem externen Experten für Supervision und Gemeindeberatung ausgearbeitet und sollen bis spätestens Ende Juni 2026 vorliegen.

 

Für die Auswahl der beiden neuen Pfarrpersonen wird eine Pfarrwahlkommission eingesetzt. Als Mitglieder der Kommission sind aus der Kirchenpflege das Präsidium sowie die beiden zuständigen Ressortverantwortlichen vorgesehen. Weiter werden zwei Pfarrpersonen sowie zwei zusätzliche Gemeindemitglieder vertreten sein. Die Kommission besteht aus den folgenden Personen:

 

  • Dominik Sauerländer (Präsident der Pfarrwahlkommission)
  • Lukas Gysi, Präsident Kirchenpflege 
  • Stefan Denzler, Mitglied Kirchenpflege (Ressort Kinder, Jugend, Familie) 
  • Ruedi Wipf, Mitglied Kirchenpflege (Ressort Diakonie) 
  • Daniel Hess, Pfarrer 
  • Saskia Urech, Pfarrerin 
  • Therese Dietiker 
  • Maya Künzle, Geschäftsleiterin (Aktuariat) 

 

 

Brüstungen von Empore und Lettner

Juni 2026

 

In der Stadtkirche müssen die Brüstungen von Empore und Lettner erhöht werden. Der Grund sind Sicherheitsvorgaben: Die bestehenden Brüstungen sind stellenweise zu niedrig.

 

Eine Begehung mit Sicherheitsexperten Ende letzten Jahres hat ergeben, dass die Brüstungen an Empore und Lettner zu tief sind und damit den heutigen Sicherheitsanforderungen nicht entsprechen.

 

Besonders relevant ist dies bei der Empore, auf der sich die Hauptorgel befindet. Bei grösseren Veranstaltungen werden dort auch Sitzplätze angeboten. Der Bereich ist somit öffentlich zugänglich und muss den geltenden Sicherheitsnormen entsprechen. Das bestehende Metallgeländer wird deshalb dort erhöht, wo es notwendig ist.

 

Die Sicherheitsmassnahme betrifft auch den Lettner. Chorseitig wird die Holzbrüstung mit einem Handlauf erhöht. Die Steinbrüstung zum Kirchenschiff hin hat bereits die erforderliche Höhe. Der Eingriff ist vom Kirchenschiff aus nicht sichtbar.

 

Im Gegensatz zur Empore ist der Lettner zurzeit nur in Ausnahmefällen zugänglich. Beispielsweise dürfen Kinder ihn nur in Begleitung von Erwachsenen betreten. Der Lettner wird jedoch teilweise für Inszenierungen genutzt.

 

Die Arbeiten dauern ca. zwei Wochen und sind für Mitte Juni eingeplant.

 

 

Vorschau auf die Synode vom 3. Juni

Juni 2026

 

Die Synode ist das Parlament der Reformierten Landeskirche Aargau.

 

  • Die Verhandlungen finden im Grossratssaal Aarau statt. Traktandiert sind folgende Geschäfte:
  • Wahl des neuen Kirchenratspräsidiums
  • Gesamterneuerungswahlen der je sechs Mitglieder des Kirchenrats und des Rekursgerichts
  • Jahresbericht und Jahresrechnungen 2025
  • Besoldungsindex
  • Periodische Überprüfung der Anrechnung von Pfarrhaus oder Pfarrwohnung
  • Vereinheitlichung von Anstellungsbedingungen: Krankentaggeld- und Unfallversicherung
  • Passives Wahlrecht bei ehrenamtlichen Behörden: Ausübung in allen Kirchgemeinden
  • Änderungen bei der Archivierung in der Landeskirche und in den Kirchgemeinden

 

Alle Unterlagen für die Synode sind online: ref-ag.ch. Die Sitzungen der Synode sind öffentlich.

 

 

 

Neues Einladungsverfahren zeigt stabile Beteiligung

Juni 2026

 

Seit Sommer 2025 verzichtet die Reformierte Kirche Aarau darauf, die Einladung, den Stimmrechtsausweis und die Unterlagen zur Kirchgemeindeversammlung (KGV) an alle Mitglieder per Post zu versenden. Erste Erfahrungen zeigen: Die Teilnahme bleibt im Vergleich zum früheren Verfahren stabil.

 

Der Verzicht auf den generellen Versand wurde 2024 angekündigt. Hintergrund war, dass nur rund zwei Prozent der Empfängerinnen und Empfänger der versendeten Unterlagen tatsächlich an der KGV teilnahmen. Gleichzeitig erforderte der Versand einen erheblichen Einsatz von Papier, Druck und Personal.

 

Eingeladen und auf den Termin aufmerksam gemacht wird breit: hier, im offiziellen Publikationsorgan reformiert.informiert, auf der Internetseite, im Newsletter, in den Mitteilungen nach Veranstaltungen sowie mit Inseraten. Die Unterlagen werden mit den vorgeschriebenen Vorlaufzeiten online publiziert und liegen – ebenfalls wie vorgeschrieben – öffentlich auf. An der KGV stehen sie zusätzlich ausgedruckt zur Verfügung. 

 

Wer die Unterlagen nicht online beziehen kann, hat die Möglichkeit, diese beim Sekretariat zu bestellen. Auf Anfrage werden die Unterlagen per E-Mail oder bei Bedarf in Papierform per Post zugestellt. Dieses Angebot wird von einzelnen Personen genutzt.

 

Auch der Einlass wurde angepasst: Freiwillige prüfen die Stimmberechtigung anhand einer Unterschriftenliste. So wird zugleich die Anzahl der stimmberechtigten Teilnehmenden ermittelt.

 

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Beteiligung seit der Umstellung stabil geblieben ist. Nach dem früheren Verfahren nahmen im Sommer 2024 53 Gemeindemitglieder und 6 Gäste teil, im Winter 2024 55 Gemeindemitglieder und 8 Gäste. Nach der Umstellung waren es im Sommer 2025 50 Gemeindemitglieder und 7 Gäste, im November 2025 54 Gemeindemitglieder und 9 Gäste.

 

Die bisherige Bilanz fällt damit positiv aus: Der Verzicht auf den generellen Postversand spart Ressourcen, ohne dass die Beteiligung an den Kirchgemeindeversammlungen in grossem  Ausmass zurückgegangen ist. Information und Zugang bleiben gewährleistet – online, bei Bedarf weiterhin via Bestellung im Sekretariat und direkt vor Ort.